Kurzantwort

Jedes Hobby kostet Geld. Ich denke, darüber brauchen wir nicht wirklich zu diskutieren.

Nachdem ich mich schon einmal mit der Frage beschäftigt hatte, ob eine Hobby-CNC teuer sein muss, war es nun Zeit für den Kassensturz meines C-Beam-Nachbaus.

Knapp 360 Euro hatte ich 2021 in die Maschine investiert – einschließlich Motoren und Steuerung.

Was hat die C-Beam CNC gekostet?

Lassen wir also einmal die Zahlen sprechen:

Unterm Strich kamen für meinen Nachbau knapp 360 Euro zusammen. In dieser Summe waren sowohl die Steuerung als auch die Motoren berücksichtigt.

Ganz exakt lässt sich der tatsächliche Materialwert allerdings nur schwer bestimmen.

Einige Teile hatte ich in größeren Mengen bestellt – beispielsweise Schrauben, Spacer und T-Nuts. Auch die Schrittmotorsteuerungen hatte ich doppelt gekauft. Rein auf die Maschine gerechnet könnte man vom Gesamtbetrag deshalb noch ein paar Euro abziehen.

Auf der anderen Seite lagen verschiedene Teile bereits in meiner Werkstatt, darunter Räder, Schrauben und MDF-Platten. Diese tauchten entsprechend nicht als neue Ausgaben in der Aufstellung auf.

Am Ende dürfte sich beides ungefähr gegeneinander aufgerechnet haben.

Der damalige Vergleich

Zum Vergleich: Eine entsprechende C-Beam CNC bekam man 2021 beispielsweise bei RatRig für knapp 370 Euro.

Dabei handelte es sich allerdings nur um die CNC selbst – Motoren und Steuerung waren in diesem Preis nicht enthalten.

Damit war ich mit den Kosten meines Eigenbaus vollkommen zufrieden.

Ergebnis

Der Kassensturz zeigte vor allem eines: Der Selbstbau war nicht automatisch kostenlos oder spottbillig, aber für knapp 360 Euro stand am Ende eine vollständige CNC einschließlich Antrieb und Steuerung in der Werkstatt.

Hinzu kam etwas, das sich schlecht in Euro ausdrücken lässt: Ich hatte die Maschine selbst aufgebaut, kannte jedes Bauteil und konnte sie nach meinen eigenen Vorstellungen verändern.

Empfehlung

Bei einem Selbstbau lohnt es sich, die Kosten von Anfang an mitzuschreiben. Gleichzeitig sollte man solche Zahlen nicht auf den letzten Euro überbewerten.

Restbestände aus der Werkstatt, Mehrfachbestellungen und Teile, die später noch für andere Projekte verwendet werden, machen einen exakten Vergleich schwierig.

Für mich war deshalb entscheidender, was am Ende für das investierte Geld in der Werkstatt stand.

Technik verdient Klarheit.